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 | Das Emin-Minarett |
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Das Emin-Minarett
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Unser nächster Anlauf-Punkt ist das Emin-Minarett mit der dazugehörigen Moschee.
Zur Zeit des Kaisers Qian Long wurde das Emin-Minarett (auch genannt Sugong Minarett) im 18. Jahrhundert von Emin HoJia, dem Kopf der Turfan Präfektur während seiner 83-jährigen Regentschaft, sowie von seinem Sohn SuLaiMan Gong während dessen 42-jähriger Regentschaft als Präfekt gebaut. Aus seiner Familie war HoJia der erste Präfekt der Präfektur Turfan. Er erhielt diesen Titel, weil er eine lokale moslemische Rebellion gegen die Qing Dynastie niederschlug. Eine kaiserliche Verordnung gab ihm und seinen Nachkommen das Recht, den Titel zu halten und zu vererben, ohne jemals ersetzt zu werden. Vom Emin HoJia bis zum Letzten aus dieser Familie gab es neun Personen aus sechs Generationen, die diesen Titel während der Qing Dynastie hielten. 152 Jahre dauerte die Regentschaft dieser Familie. Emin HoJia versprach der Qing Dynastie Loyalität und hatte einen erheblichen Anteil am Kampf gegen Invasoren und gegen separatistische Bewegungen. Im Alter begann er, dieses Minarett als Ausdruck seiner Verpflichtung gegenüber der Qing Dynastie und als Zeichen seiner Frömmigkeit zu Allah zu bauen. So sagt es die Grabinschrift, die auf seinem Grabstein geschrieben ist. Es ist ein Symbol für das Recht auf Religion und Regentschaft der Präfekten-Familie der Präfektur von Turfan. Nach dem Tod von HoJia stellte sein Sohn SuLaiMan das Minarett und die angeschlossene Moschee fertig. Deshalb wird die Moschee heute auch als SuLaiMan-Moschee bezeichnet.
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Das Minarett ist das größte aus der historischen islamischen Struktur von Xinjiang. Es heißt, das Gebäude wurde konstruiert und gebaut von dem Uiguren Iblain und anderen. Die Geschichte sagt, dass SuLaiMan nicht wollte, dass irgendwo anders ein ähnliches Minarett erbaut wird wie dieses. Deshalb versuchte er, den Architekten Iblain zu töten. Aber dieser entkam.
Das Minarett steht auf einer kreisförmigen Plattform und hat an der Basis einen Durchmesser von 10 m. Es ist 37 m hoch. So steht es auf einer Tafel am Eingang des Minaretts. Im gesamten Internet findet man jedoch ausschließlich die Höhenangabe von 44 m, was auch unser Führer Martan sagt. Neben wenig Holz wurden vor allem graue Ziegel verwendet. Dadurch bekam das Gebäude ein einheitliches und elegantes Aussehen. Innerhalb des Minaretts führen 72 Stufen spiralförmig nach oben. Außen wurden zehn verschiedene geometrische Formen verwendet, zum Beispiel dreieckige und quadratische Formen, auch Formen aus Wellen und Rauten. Sie alle repräsentieren den heimischen uigurischen Kunststil sehr gut.
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Das Emin-Minarett ist an allen Freitagen sowie an 2 großen moslemischen Festlichkeiten wie Ramadan für die Öffentlichkeit geschlossen. An allen anderen Tagen kann es von den Touristen besucht werden. Das Minarett selbst dürfen Touristen nicht von innen hochsteigen. Zu groß ist die Gefahr, dass dabei die außergewöhnliche Mauer mit ihren verschiedenen geometrischen Formen leidet.
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Die Flammenden Berge Ausklang in Turfan
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