Entstehung
Beobachtung
Ausklang in Turfan

Ausklang in Turfan

Vom Rest des Tages gibt es nicht mehr allzu viel zu berichten. Nach dem Emin-Minarett sind wir vollkommen durchgeschwitzt, es ist drückend warm bei hoher Luftfeuchtigkeit. Wir besuchen noch einen uigurischen Weinbauern und denken, wir dürfen noch ein wenig lokale Kultur erleben. Aber der Besuch beschränkt sich ausschließlich darauf, dass wir unter einer Weinpergola bei einem Glas Tee und unterschiedlichen Sorten von Weintrauben und Rosinen gemütlich zusammen sitzen. Es ist zumindest sehr entspannend.

Anschließend geht es ins Hotel, frisch machen; wir gehen noch ein wenig Getränke und Kleinigkeiten für die Nacht und den nächsten Tag einkaufen. Im Hotel-Restaurant nehmen wir wieder ein typisches chinesisches Abendessen ein und danach gibt es noch Lokal-Kultur in Form einer Bühnen- und Tanzshow. Aber irgendwie erinnert es uns an ein Massenprogramm, wie es der Durchschnittstourist auch auf Mallorca ertragen muss. Deshalb machen wir uns nach wenigen Minuten bereits auf und davon und erkunden wieder Turfan by night.

Otto und ich hatten ja am Abend vorher bereits Turfan erkundet. So sind Clara, eine Ärztin aus Innsbruck, und Gaby, arbeitet an der Rezeption eines Hotels in Heidelberg, ausgesprochen neugierig auf Turfan, als wir ihnen von den öffentlichen Tanzsportveranstaltungen berichten. Zu viert machen wir noch einen entspannenden Spaziergang durch Turfan.

Irgendwann gegen 23:00 Uhr falle ich dann erschöpft, aber völlig zufrieden ins Bett. 15 Stunden zuvor war ich vollkommen gerädert aufgestanden und habe dennoch einen phantastischen Tag in und um Turfan herum verbracht. Jede einzelne Sehenswürdigkeit war für sich ein absolutes Highlight. Schade, dass wir hier nur so wenig Zeit zur Verfügung hatten.

Das Emin-Minarett
Anreise zur SoFi