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 | Plato, Montes Alpes mit Vallis Alpes und Umgebung |
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Plato, Montes Alpes mit Vallis Alpes und Umgebung
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Das oben stehende Bild ist ein Mosaik aus 3 Bildern, die am 08.01.2006 gewonnen wurden.
Meade 8'' LX200GPS mit FFC und LPI, effektive Brennweite: 6.000 mm
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mit Autostitch das Mosaik zusammen gebastelt, mit PaintShopPro Helligkeit und Kontrast vrestärkt, geschärft
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1 Plato
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2 Vallis Alpes
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3 Mons Piton
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4 Cassini
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5 Aristoteles
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6 Eudoxus
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7 Egede
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8 Piazza Smith
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9 Mons Pico
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10 Montes Teneriffe
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11 Promontorium Agassiz
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12 Promontorium Deville
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13 Mons Blanc
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14 Montes Alpe
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15 Timaeus
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16 Archytas
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17 Protagoras
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18 Mitchell
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19 Galle
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20 Sheepshanks
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21 Mare Frigoris
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22 Mare Imbrium
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23 Trouvelot
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24 Montes Caucasus
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25 Theaetetus
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26 Calippus
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27 Alexander
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28 Lamech
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30 Beta-Massiv
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31 Montes Spitzbergen
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32 Kirch
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33 W Bond
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34 Epigenes
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35 Birmingham
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36 Anaxagoras
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37 Goldschmidt
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1 Plato
Plato (1) liegt zwischen dem Mare Imbrium (22) und dem Mare Frigoris (21). Dieser große schwarze Fleck ist ein ausgezeichneter Indikator für Stärke und Richtung der Libration.
Mit 104 km Durchmesser ist Plato ein prächtiger Krater. Sein dunkler Grund hebt sich stark von den ihn umgebenden Bergen ab. Der 1.000 m hohe Wall besitzt einige 2.000 m hohe hohe Gipfel, die bei Sonnenaufgang scharfkantige Schatten auf den Grund des Beckens werfen.
Im Westen ist ein beeindruckendes Wallstück von etwa 20 km Länge zu erkennen, das sich scheinbar von der Wand gelöst hat. Mit einem leistungsstarken Teleskop kann man versuchen, einige der vielen winzigen Kleinkrater auf dem Grund wahrzunehmen. Vier von ihnen haben einen Durchmesser von 2-3 km. Im Nordosten des Beckens befindet sich eine schmale, gewundene und schwer zu findende Rille.
Plato ist in vieler Hinsicht bemerkenswert. Er überlappt die Alpenkette (14 Montes Alpes), und sein Grund ist mit derselben Lava wie das Mare Imbrium (22) gefüllt. Plato enstand im Oberen Imbrium zwischen der Bildung des Mare Imbrium und dessen Überflutung durch dunkle, flüssige Lava. Eventuell hat der Einschlag seines Meteoriten aber auch eine unterirdische Lavablase durchstoßen, die danach ausgeflossen ist. Dieses erstarrte Gestein hat die ungwöhnliche Eigenschaft, sich zu verdunkeln, wenn die Sonne aufgeht. Dem Karter Plato werden zudem mehrere Leuchterscheinungen (Schleier und Wolken) nachgesagt, die darauf schließen lassen, dass eine gewisse tektonische Aktivität im Untergrund noch existiert - villeicht sind es Gasblasen, die aus Bodenrissen entweichen.
Plato war ein griechischer Philosoph, der im 5. Jahrhundert vor Christi lebte.
Montes Teneriffe (10)
Südlich von Plato (1) sind die Teneriffe Berge (10 Montes Teneriffe) zu entdecken - eine Gruppe von einzelnen hellen Bergen, die sich vom Grund des Mare Imbrium (22) erheben. Sie stellen wahrscheinlich die Überbleibsel eines ehemaligen inneren Bergringes dar, der fast vollständig überflutet wurde. Montes Teneriffe verlaufen ziemlich genau auf einer geraden Linie in West-Ost-Richtung, sie sind etwa 114 km lang und 15 km breit. Die Berge bestehen aus 6 Hauptgipfeln. Zum Norden und Osten sind 2 Blöcke "angehängt".
Mons Pico (9), Beta-Massiv (30), Mons Piton (3), Piazza Smith (8) und Kirch (32)
Mons Pico liegt ebenfalls südlich von Plato. Es handelt sich um einen einzelnen Berg mit 25 km Länge und 15 km Breite. Die Hänge des 2.400 m hohen Bergkammes sind bis zu 10% geneigt.
60 km südlich von Pico (9) ist auf manchen Karten ein weiterer einzelner Berg als Beta-Massiv (30) gekennzeichnet. Er ist genauso lang wie Pico (25 km), jedoch nur 9 km breit und auch niedriger (etwa 1.500 m hoch)
Mons Piton (3) ist ein typisches einzeln stehendes Gebirgsmassiv, bei dem es sich um ein Überbleibsel eines früheren Binnenringwalls des Mare Imbriums handelt. Es erreicht eine Höhe von 2.250 m über der Oberfläche des Mare Imbrium. Das entspricht dem elf-fachem seines Durchmessers (25 km) an der Basis. Das Massiv ist relativ flach mit nur gering geneigten Hängen. Allerdings vermittelt der Schatten des Massivs bei schräg einfallendem Licht einen falschen Eindruck mit sehr stark geneigten Hängen. Auf seinem Gipfel ist eine Öffnung von 800 m Durchmesser erkennbar.
Nordwestlich von Mons Piton liegt Piazza Smith (8), ein Krater mit 22 km Durchmesser und einer Höhe von 2.530 m. Es handelt sich hier um eine helle, kugelförmige Formationmit einem runden Grund.
Südwestlich von Piazza Smith liegt Kirch. Dieser Krater hat bei einer Höhe von 1.830 m einen Durchmesser von 12 km. Es handelt sich um eine kreisförmige Formation mit Kugelform.
Mons Piton wurde nach dem gleichnamigen Berg auf der Insel Teneriffa benannt.
Charles Piazza Smith (geb. 1819, gest. 1900) war ein britischer Astronom.
Gottfried Kirch (geb. 1639, gest. 1710) war ein deutscher Astronom. Er entdeckte den Kometen Kirch in 1680.
Montes Alpes (14) und Vallis Alpes (2) mit Trouvelot (23)
Südlich des Mare Frigoris erstrecken sich die Alpen (14 Montes Alpes), eine Gebirgskette von 250 km Länge und etwa 80 km Breite, mit zahlreichen Gipfeln von durchschnittlich 2.400 m Höhe. Die Alpen bestehen aus zwei sehr unterschiedlichenTeilen, die durch das Alpental (2 Vallis Alpes) voneinander getrennt sind. Im Westen sind ineinander verkeilte Gruppen aus Bergspitzen zu erkennen, die von breiten Tälern durchzogen sind. Im Osten weitet sich ein ausgedehntes Hügelfeld, das vom Mare Imbrium durch eine Reihe von Gipfeln getrennt ist.
Der Montblanc (13 Mons Blanc) ist der höchste Gipfel der Alpen. Er ist 25 km breit und 3.600 m hoch.
Kap Deville (12 Promotorium Deville) liegt im Süden der Alpen und weist direkt zum Mare Imbrium. Kap Agassiz (11 Promotorium Agassiz) ist ein gebirgiges Kap im südlichsten Bereich der Alpen und weist ebenfalls in Richtung des Mare Imbrium.
Das Alpental (2 Vallis Alpes) stellt einen markanten Graben Graben von 134 km Länge und 11 km Breite dar, der von 1.000 m hohen Steilhängen umgeben ist. Die Mondsonden machten auf seinem flachen Grund, eine gereade verlaufende, 700 m breite Rille ausfindig.
Am nordöstlichen Ende des Alpentals liegt Trouvelot (23), ein kleiner heller und kugelfärmiger Krater mit einem Durchmesser von 9 km und einer Höhe von 1.150 m.
Charles Sainte-Claire Deville (geb. 1814 in Saint-Thomas, gest. 1876 in Paris) war ein französischer Geologe. Er gründete das meteorologische Observatorium von Mountsouris und wurde 1857 Mitglied der Akademie der Wissenschaften.
Louis Agassiz (geb. 1807 in Motier, gest. 1873) in Cambridge war ein Schweizer Naturwissenschaftler. Seine Spezialgebiete waren die Fische und die Glaziologie.
Etienne Trouvelot (geb. 1827, gest. 1895) war ein französischer Astronom.
Timaeus (15), Archytas (16) und Protagoras (17)
Diese drei Krater liegen etwa auf einer nordwestlich-südöstlich verlaufenden Linie. Timaeus (15) ist der größte von ihnen. Hierbei handelt es sich um einen hellen, kreisförmigen Krater mit einen Durchmesser von 34 km, seine Höhe ist nicht bekannt. Kleinere Strahlen gehen von ihm aus. Seine Wände sind hoch und sein Grund uneben mit einem dopptelten Zentralgebirge.
Südöstlich von Timaeus (15) liegt Archytas (16) mit einem Durchmesser von 32 km und einer Höhe von 2.350 m. Seine Hänge sind stark geneigt und die hohen Wände haben leichte Terrassenbildung. Sein Grund ist unruhig mit einem Zentralgebirge.
Noch weiter südöstlich liegt Protagoras (17). Bei einem Durchmesser von 22 km und einer Höhe von 2.100 m ist er vergleichbar mit Archytas, allerdings ohne Zentralgebirge.
Timaios lebte im fünften Jahrhundert vor Christi und war ein griechischer Historiker. Er war ein Freund von Platon.
Archytas lebte ebenfalls im 5. Jahrhundert vor Christi und war griechischer Wissenschaftler und Staatsmann. Auch er war Freund von Platon.
Auch Protagoras lebte im 5. Jahrhundert vor Christi, er war griechischer Philosoph.
W Bond (33)
Bei W. Bond (33) handelt es sich um eine Wallebene, an dessen südwestlichen Wand Timaeus (15) liegt. Diese Formation mit einem Durchmesser von 163 km ist weitestgehend zerstört. Sie besteht aus wenigen steilen Hängen und wenigen hohen Wänden (besonders im Osten an der Grenze zu Timaeus). Sein immenser flacher grund enthält kleinere Krater, Berge und Kämme sowie Spalten.
William Cranch Bond (geb. 1789 in Portland, gest. 1859 in Cambridge) war ein US-amerikanischer Astronom. Er war Direktor des Harvard-Observatoriums und Pionier in der astronomischen Fotografie.
Epigenes (34)
Nordwestlich von W Bond liegt Epigenes (34), ein kreisförmiger Krater. Bei einem Durchmesser von 56 km hat er eine Höhe von 2.000 m. Seine steilen Hänge führen im Süden zu Epigenes P und im Osten zu den Ruinen eines Kraters. Auch sind die Wände im Osten massiver. Sein flacher Grund ist unruhig mit einem kleinen Berg außerhalb des Zentrums.
Epigenes lebte im 4. Jahrhundert vor Christi und war ein griechischer Astronom.
Birmingham (35)
Südwestlich von Epigenes liegt Birmingham (35). Dieser Krater hat einen Durchmesser von 95 km und ist weitestgehend zerstört. Im Süden sind die Hänge steil und führen hier über die wenigen hohen Wände zu Birmingham B. Sein Grund ist unruhig mit einem doppelten zentralen Kleinkrater sowie Hügeln, weiteren Kleinkartern, Absenkungen und Rillen.
John Birmingham (geb. 1829, gest. 1884) war ein irischer Astronom.
Goldschmidt (37)
Nördlich von Epigenes liegt Goldschmidt (37), eine Wallebene mit 124 km Durchmesser. Goldschmidt ist weitestgehend zerstört. Seine wenigen steilen Hänge sind im Westen von Anaxagoras (36) zerstört worden. Sein sehr großer flacher Grund enthält Goldschmidt A im Südwesten sowie weitere kleine Krater und Berge.
Hermann Goldschmidt (geb. 1802, gest. 1866) war ein deutscher Astronom.
Anaxagoras (36)
Anaxagoras liegt westlich von Goldschmidt. Dieser Krater hat einen Durchmesser von 53 km und überlappt die westliche Wand von Goldschmidt.. Von dieser kreisförmigen Formation gehen Strahlen aus. Der Krater hat hohe Wände und ein kleines Zentralgebirge.
Anaxagoras lebte im 6. Jahrhundert vor Christi und war ein griechischer Philosoph.
Montes Spitzbergen (32)
Montes Spitzbergen ist eine geradlinige Gebirgskette mit 61 km Länge und 15 km Breite. Dieses Gebirge besteht im Wesentlichen aus 4 Hauptgipfeln mit 1.060 m, 1.220 m, 1.410 m und 1.270 m Höhe.
Diese Gebirge wurde nach dem gleichnamigen irdischen Gebirge benannt.
Cassini (4) und Theaetetus (25)
Am Ende der Alpen im Südosten liegt Cassini (4), ein seltsamer Krater mit einem Durchmesser von 60 km. Sein Wall ist nur 1.240 m hoch, die Hänge weisen Bodenerhebungen, der flache Grund ist mit Lava gefüllt und beherbegt zwei große Kratergruben, Cassini A mit 12 km Durchmsser und einer Höhe von 2.830 m, und Cassini B mit einem Durchmsser von 9 km und unbekannter Höhe. Interessant ist, dass Cassini A mit seiner Kugelform und seiner Lage im Cassini eine wesentlich größere Höhe aufweist als Cassini selbst. Außerhalb von Cassini im westen an seinem Rand liegt Cassini M, ein ebenfalls kugelförmiger Krater mit 8 km Durchmesser und unbekannter Höhe.
Südöstlich von Cassini liegt Theaetetus (25). Mit einem Durchmesser von 26 km erreicht dieser kreisförmige Krater eine Höhe von 2.830 m. Sein flacher Grund weist ein kleines zentrales Relief auf.
Jean Domonique Cassini (geb. 1625 in Perinaldo, gest. 1712 in Paris) war ein französischer Astronom. 1672 war er Begründer und Direktor des Observatoriums von Paris. Auch war er Mitglied der Akademie der Wissenschaft. Er entdeckte 4 Satelliten des Saturns sowie die Hauptteilung des Saturnringes, die als Cassini-Teilung nach ihm benannt wurde.
Theetete lebte im 4. Jahrhundert vor Christi und war ein griechischer Philosoph.
Aristoteles (5), Mitchell (18), Galle (19) und Sheepshanks (20)
Mit einem Durchmsser von 90 km ist Aristoteles etwa so groß wie der berühmte Copernicus. Da es sich weiter nördlich befindet, kann man ihn aus einer geneigten Perspektive sehen, was ihn sehr interessant macht. Beim Aufschlag des Impakt-Körpers hat sich das flüssige Gestein strahlenförmig ausgebreitet. Dies und auch der 3.700 m hohe Terrassenwall ist heute noch zu sehen, obwohl der südliche Teil zerfallen ist. im Inneren trägt der dunkle Grund kleine Hügel sowie zwei exzentrische, nur knapp 500 m hohe Gipfel.
An der Ostseite von Aristoteles liegt Mitchell (18), ein Krater von 31 km Durchmesserund 1.250 m Tiefe mit einem unruhigen Grund. Im Süden von Mitchell befindet sich ein deformierter kleiner Krater.
Nordöstlich von Aristoteles liegt Galle (10), ein Krater mit 22 km Durchmesser und 2.300 m Höhe.
In noch größerer Entfernung nordwestlich von Aristoteles liegt Sheepshanks (20). Dieser Krater mit seiner irregulären Form hat einen Durchmesser von 26 km und eine Höhe von 1.990 m. Sein flacher Grund ist mit Lava gefüllt.
Aristoteles lebte im 4. Jahrhundert vor Christi (geb. 384 BC in Stagire, gest. 322 BC in Chalcis) und war ein griechischer Philosoph. Als Universal-Wissenschaftler schuf er die Lehren der Logik, war Berater von Alexander dem Großen und arbeitete mit Tieren und Gesteinen.
Marie Mitchell (geb. 1818, gest. 1899) war eine amerikanische Astronomin.
Johan Gottfried Galle (geb. 1812 in Pabsthaus, gest. 1910 in Potsdam) war ein deutscher Astronom.
Anne Sheepshanks (geb. 1789, gest. 1876) war eine englische Benefactor.
Eudoxus (6) und seine Umgebung
80 km südlich von Aristoteles (5) liegt Eudoxus (6), ein Krater mit 70 km Durchmesser. Er ist stärker zerfallen als sein großer Nachbar und hat unregelmäßige, steile Hänge, die im Norden mit einigen Kratergruben versehen sind. Mit 3.350 m ist sein Terrassenwall weniger hoch als der von Aristoteles. Er umrahmt einen hügeligen Grund. Nördlich von Eudoxus liegt Eudoxus b mit 8 km Durchmesser und Kugelform.
Eudoxus lebte im 4. Jahrhundert vor Christi (geb. 408 BC in Cnide, gest. 355 BC in Cnide) und war ein griechischer Astronom. Er hat das Jahr in 365 1/4 Tage eingeteilt
Alexander (27)
Südlich von Eudoxus (6) erstreckt sich ein hügeliges Feld bis zum alten Krater Alexander (27). Dieser ist stark erodiert, denn er wurde bei dem Einschlag zerstört aus dem Eudoxus entstanden ist. Der alte Krater mit einem Durchmesser von 85 km hat seinen Ostwall eingebüßt. Der flache Grund wurde mit dunkler Lava gefüllt, die Zerklüftungen, Kratergruben und Hügel gebildet hat. Zwei der Hügel sind mit weißem Material umgeben.
Alexander der Große lebte im 4. Jahrhundert vor Christi (geb. 356 BC, gest. 323 BC in Babylon) und war ein mazedonischer König (336 - 323 BC). Er expandierte sein Königreich bis nach Indien, entwickelte Babylon zur Größe und brannte Persepolis nieder.
Egede (7)
Westlich von Aristoteles (5) liegt Egede (7). Sein Wall hat einen Durchmesser von 37 km und ragt 420 m aus der Lava des Mare Frigoris heraus.. Sein flacher Grund ist mit dunkler Lava gefüllt. Einige kleine Krater sind erkennbar.
Hans Egede (geb. 1686 ins Senjen, gest. 1758 in Stubbekjobing) war ein norwegischer Missionar. Als lutheraner Pastor lebte er mit den Menschen in Grönland zusammen.
Montes Caucasus (24) mit Calippus (26) und Lamech (28)
Südlich von Egede beginnt der Kaukasus, eine Fortsetzung der Apenninen. Es handelt sich hier um eine mächtige 536 km lange Gebrigskette. Seine Gipfel reichen bis zu 3.650 m hoch und er ist von tiefen Tälern durchzogen.
In den Montes Caucasus liegt der Krater Calippus (26). Er hat einen Durchmesser von 34 km und ist 2.690 m hoch. Im Osten sind seine hohen Wände deformiert. Ebenfalls im Kaukasus liegt der Krater Lamech (28) mit einem Durchmesser von 14 km und einer Höhe von 1.460 m.
Montes Caucasus ist nach dem gleichnamigen irdischen Gebirge benannt.
Calippus lebte im 4. Jahrhundert vor Christi und war ein griechischer Astronom.
Félix Chemla Lamech (geb. 1894, gest. 1962) war ein französischer Astronom. Als Selenograph war er Autor einer Mondkarte.
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