Maria
Copernicus und Umgebung

Copernicus und Umgebung

Copernicus und Umgebung 



Meade 8'' LX200GPS mit FFC (efektive Brennweite 6.000 mm) und LPI;
Standort Schwedt/oder; Datum 09.01.2006

Mosaik aus 4 Bildern;
Bild 1, 21:00 Uhr Ortszeit, gestapelt aus 14 Bildern;
Bild 2, 21:03 Uhr Ortszeit, gestapelt aus 53 Bildern;
Bild 3, 21:07 Uhr Ortszeit, gestapelt aus 13 Bildern;
Bild 4, 21:10 Uhr Ortszeit, gestapelt aus 48 Bildern;

für alle Bilder gilt:
Exposure: 0,125 s; Minimum-Quality: 70%; Evaluation Count:10; Gain: 100; Offset: 40; Kernel-Filter Edge Enhance Medium apply after 10; Histogramm 0-255

Mosaik gebildet mit Autostitch; anschließend mit Paint Shop Pro bearbeitet: verblasste Farben korrigiert; Helligkeit korrigiert und Kontrast korrigiert; Schärfe korrigiert

1 Copernicus  2 Mare Insularum  3 Fauth 
4 Gay-Lussac  5 Rima Gay-Lussac  6 Montes Carpartus 
7 Draeper  8 Pytheas  9 Euler 
10 Tobias Mayer  11 Eratosthenes  12 Kraterkette 
13 Stadius  14 Reinhold  15 Gambart A 
16 Hortensius  17 Hortensius Omega  18 Montes Apenninus 
19 Mons Wolff  20 Sinus Aestuum  21 Lansberg 
22 Luna 5  23 Apollo 12  24 Montes Riphaeus 
25 Euclides  26 Eppinger  27 Kuiper 
28 Mare Cognitum  29 Darney  30 Mare Imbrium  


1 Copernicus

Copernicus 



09.01.2006; 21:40 Uhr Ortszeit; Schwedt/Oder
Meade 8" LX200GPS mit FFC; mit Zwischenringen Brennweite auf ca. 9.000 mm gestreckt;
aufgenommen mit Meade LPI, Aufnahmeparameter nicht protokolliert;
bearbeitet mit Paint Shop Pro, Helligkeit und Kontrast geregelt, geschärft;

Einer der bekanntesten Krater auf dem Mond ist das hier aufgenommene Ringgebirge Copernicus. Korrekterweise handelt es sich bei Copernicus nämlich um ein Ringgebirge von 93 km Durchmesser und 3760 m Tiefe. Seine Kraterwand zeigt deutliche Terrassen und er besitzt einen relativ flachen Kraterboden, in dessen Mitte mehrere Zentralberge bis zu einer Höhe von 1200 m aufragen. Der Kraterrand überragt das umliegende Gelände immer noch um 900 m.

Nikolaus Kopernikus (* 19. Februar 1473 in Thorn, Polen; † 24. Mai 1543 in Frauenburg) wurde mit seinen Theorien von der Bewegung der Planeten auf Kreisbahnen um die Sonne zu einem der bedeutendsten europäischen Astronomen. Mit seinen Entdeckungen begründete er ein neues, nachmittelalterliches Weltbild. Außerdem war er Astrologe, Mathematiker, Arzt, Domherr und Administrator.

3 Fauth

Diese längliche Formation setzt sich aus den Kratern Fauth im Norden und Fauth A im Süden zusammen. Sie ist gelegen am Südhang von Copernicus. und hat den Spitznamen "Schlüsselloch".

Steile Stellen befinden sich zum Norden hin im Krater Fauth und angrenzend an Fauth A zum Süden hin.



  Durchmesser  Höhe  Länge  Breite 
Fauth  12,1 km  1.960 m  20,1° W  6,3° N 
Fauth A  9,6 km  1.540 m  20,1° W  6,0° N 


Philip J. H. Fauth (geb. 1867, gest. 1941) war ein deutscher Astronom.