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 | M45 |
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Geschichte
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Die Plejaden galten in fast allen Kulturen als besondere Sterne, so z. B. bei den Babyloniern, die die magische Zahl vierzig damit begründen. Wenn die Pleiaden für 40 Tage vom Himmel verschwanden, erwarteten babylonische Priester ihre Wiederkehr, um das Neujahrsfest zu feiern.
Eine Gruppe von sieben Sternen auf der Himmelsscheibe von Nebra und eine Gruppe sechs gezeichneter Punkte in den Höhlen von Lascaux oberhalb des Auerochsen werden ebenfalls mit den Plejaden identifiziert. Laut Kenneth Glyn Jones findet sich die erste bekannte Erwähnung dieses Sternhaufens 1000 v.Chr. bei Hesiod.
„Steigt das Gestirn der atlasgebornen Pleiaden herauf, beginne die Ernte, das Pflügen aber, wenn sie hinabgehen. Vierzig Tage und Nächte waren sie nun verborgen, tauchen aber im Umlauf des Jahres erstmals wieder auf, wenn die Sichel gewetzt wird.” (HESIOD, Werke und Tage)
Auch Homer erwähnt ihn in seiner Odyssee und selbst in der Bibel finden sich drei Referenzen auf die Plejaden.
Viele Legenden in der kulturellen Anthropologie rund um den Erdball beziehen sich auf die Plejaden. In der griechischen Mythologie sind die Plejaden bekannt als die sieben Töchter von Atlas und Pleione (sie heißen Alcyone, Merope, Electra, Celaeno, Taygeta, Maia und Asterope). Atlas und Pleione sind Nachbarsterne und viele griechische Tempel richteten sich nach dem Aufgang und Untergang der Plejaden aus. Die Griechen bezogen sich auf das Wort “Peleiades” (mit einem zusätzlichen “e” geschrieben) als auf die “Tauben”. Die früheste erhalten gebliebene Aufzeichnung über die Plejaden dürfte sich jedoch in der chinesischen astronomischen Literatur von 2357 v. Chr. finden. Für die Ackerbau betreibenden Stämme auf der nördlichen Halbkugel zeigte der Lauf der Plejaden Beginn und Ende der Wachstumsperioden an.
Die vermutlich berühmteste Legende über die Plejaden in der nordamerikanischen indianischen Folklore ist die Geschichte, die hinter Devil’s Tower in Wyoming steht, einem vulkanischen Felsen, den die dort ansässigen Kiowa Indianer Mateo Tepe nennen. Sie erzählen, dass einmal sieben Jungfrauen in der Nähe des Flusses campierten, in einem Gebiet, das bekannt für die vielen Bären war, die dort lebten. Einer der Bären fing an, die Jungfrauen zu verfolgen. Sie knieten sich nieder und beteten um Hilfe, die sie von den Göttern erflehten. Daraufhin wurde der Boden in den Himmel hinaufgehoben. Der Bäre versuchte vergblich, ihnen zu folgen und schlug seine Klauen in die Seiten des Felsen. Seine Spuren sind noch am Devil's Tower sichtbar. Um die Jungfrauen zu beschützen, erlaubte ihnen der Große Geist, als die sieben Schwestern, die am Himmel zu bleiben.
Die Japaner nennen die Plejaden Subaru und im Sanskrit heißen sie Krittikas. Für einige der Ureinwohner Australiens sind sie Makara und man sah sie in Verbindung mit der Orion-Konstellation. Die Azteken nannten sie Tianquiztli, den ‘Versammlungsort’ und betrachteten sie als ein wichtiges Symbol für den Fortbestand des Lebens: alle 52 Jahre um Mitternacht standen sie direkt im Zenit und versicherten den ursprünglichen Amerikanern, dass die Welt noch nicht zu Ende ging. Die Azteken führen alle 52 Jahre eine besondere religiöse Zeremonie durch, die sie den Tanz des Neuen Feuers (oder Zeremonie des Neuen Feuers) nennen. Damit möchten sie die Bewegung des Kosmos und die Wiedergeburt der Sonne sicherstellen. Diese Zeitperiode von 52 Jahren entspricht auch dem religiösen Kalender von 260 tTagen (Tonalpohualli im Aztekischen oder Tolkin in Maya) immer dann, wenn er sich mit dem zivilen Kalender von 365 Tagen (Xiupohualli bei den Azteken oder Haab bei den Maya) schneidet. Alle 52 Haab-Sonnenjahre (73 Tolkin-Jahre) treffen sich diese Kalender. Die Azteken nannten das manchmal die Kalenderrunde. Es heißt, dass der 52-Jahre-Zyklus beginnt, sobald die Plejaden den fünften Kardinalpunkt oder den Zenit des Himmels um Mitternacht kreuzen. Manchmal sind die Plejaden nicht nur über Mittelamerika im Zenit, sondern diese Ausrichtung steht auch in Konjuktion mit der Sonne (wie wir dies wieder im 21. Jahrhundert sehen werden). Außerdem überscheiden sich zwei 52-Jahre-Zyklen (104 Jahre) mit einer Ausrichtung auf die Venus (symbolisch für die weibliche schöpferische Kraft im lokalen Maßstab).
Die Sonnenpyramide außerhalb von Mexiko City bei Teotihuacan ist offenbar auf die Plejaden ausgerichtet, denn ihre Westseite und viele der umliegenden Straßen waren direkt mit dem Untergang der Plejaden zur Mitternacht jener Nacht ausgerichtet, in der sie auf ihrem höchsten Punkt standen. Die Plejaden wurden ganz eindeutig auch von den Maya verehrt. In Chichen Itza zeigt sich, dass die Maya wussten, dass am Frühlingspunkt (Tag-und-Nacht-Gleiche) die Sonne einen Schlangen-artigen Schatten auf die Ränder der nördlichen Treppe der Kukulcan Pyramide wirft. Gelehrte haben ausgerechnet, dass etwa 60 Tage nach dem Erscheinen dieses Schattens, wenn die Sonne zu Mittag ihren höchsten Punkt erreicht (20. - 23. Mai), es zu einer weiteren direkten Ausrichtung auf die Plejaden kommt. Diese Plejaden- Sonne Ausrichtung könnte in direktem Zusammenhang mit Quetzalcoatl stehen, der gefiederten Schlange, die kam, um größere Weisheit auf den Planeten zu bringen.
Die alten Ägypter hoben ebenfalls die Plejaden als eine weibliche Gottheit hervor, wahrscheinlich am häufigsten als Neith, die “göttliche Mutter” anerkannt, oder als Hathor, die die Gestalt eine Kuh annahm (welche die Samen des Lebens in sich trug). Pyramidologen haben bei ihren Arbeiten in Ägypten während der letzten zwölf Jahre Pyramidentexte gefunden, die darauf hindeuten, dass die Ägypter die Plejaden als ein höheres göttliches Sternsystem verehrten, vor allem Alcyone, den hellsten Stern darin.
Die Maori Neuseelands nutzten den heliakalen Aufgang der Plejaden – von ihnen die Matariki genannt – als ihren Jahresbeginn (im Juni). Sie interpretierten Matariki auch als eine Mutter mit sechs Töchtern (während andere Puanga, oder Rigel im Orion, als das Zeichen für Neujahr betrachteten).
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Interessantes
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Wie oben beschrieben, ist der japanische Name der Plejaden Subaru. Subaru ist auch eine japanische Automobilmarke der Firma Fuji Heavy Industries (FHI). Das erste Fahrzeug von FHI wurde 1954 gebaut und nach diesem Sternhaufen benannt. Auch das Firmenlogo von Subaru geht auf dieses Himmelsobjekt zurück. Da aber in Japan nur sechs Sterne gezählt werden, weist das Firmenlogo von Subaru nur diese sechs auf. Das Vorbild wurde ausgewählt, weil der Sternenhaufen von alters her in Japan bekannt ist und sich die Firma FHI einst aus sechs verschiedenen Firmen zusammenschloss. Dies soll das Firmenlogo symbolisieren.
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Der Sternhaufen
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Die Plejaden (Siebengestirn), auch Atlantiden oder Atlantiaden, sind ein offener Sternhaufen, der mit bloßem Auge gesehen werden kann. Deutsche Namen der Plejaden sind Siebengestirn, Sieben Schwestern und Gluckhenne. Im Messier-Katalog hat er die Bezeichnung M45. Sie sind Teil unserer Galaxie, der Milchstraße. Wie oben beschrieben sind in der griechischen Mythologie die Plejaden bekannt als die sieben Töchter von Atlas und Pleione; sie heißen Alcyone, Merope, Electra, Celaeno, Taygeta, Maia und Asterope.
In manchen Kulturen und historischen Darstellungen werden nur sechs Sterne zu den Plejaden gerechnet. Der Grund dafür ist Pleione, der ein veränderlicher Stern ist. Seine scheinbare Helligkeit schwankt langsam, aber unregelmäßig zwischen der von Taygeta und Celaeno, so dass Pleione manchmal erst dann gesehen wird, wenn Celaeno auch schon erkannt werden kann. Mit bloßem Auge sind daher, je nach Sichtbedingungen, sechs bis neun Sterne zu erkennen.
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16
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Celaeno
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03:44:48,22
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+24:17:22,1
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5,44
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B7 IV
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17
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Electra
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03:44:52,54
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+24:06:48,0
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3,70
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B6e III
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18
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HD 23324
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03:45:09,74
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+24:50:21,3
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5,65
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B8 V
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19
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Taygeta
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03:45:12,49
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+24:28:02,2
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4,29
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B6 V
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20
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Maia
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03:45:49,61
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+24:22:03,9
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3,86
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B7 III
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21
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Asterope 1
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03:45:54,48
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+24:33:16,2
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5,64
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B8e V
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22
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Asterope 2
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03:46:02,90
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+24:31:40,4
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6,41
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B9/A0 Vn
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23
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Merope
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03:46:19,57
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+23:56:54,1
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4,17
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B6 IV
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24
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HD 23639
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03:47:21,04
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+24:06:58,6
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6,28
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A0 V
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ETA 25
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Alcyone
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03:47:29,08
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+24:06:18,5
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2,86
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B7e III
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HD 23753
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03:48:20,82
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+23:25:16,5
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5,44
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B8 V
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26
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HD 23822
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03:48:56,94
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+23:51:25,7
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6,48
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F0
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27
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Atlas
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03:49:09,74
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+24:03:12,3
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3,62
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B8 III
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28
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Pleione
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03:49:11,22
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+24:08:12,2
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5,09v
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B8e p
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HD 23923
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03:49:43,53
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+23:42:42,7
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6,17
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B8 V
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HD 23950
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03:49:55,07
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+22:14:38,9
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6,07
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B8 III
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Mit modernen Beobachtungsmethoden kann man mehr als 500 zumeist schwache Sterne ausmachen, die noch zu dem Sternhaufen der Plejaden gehöhren, verteilt über ein Gebiet von 2 Grad (das ist der vierfache Durchmesser des Mondes). Heute zählen über 1.200 Sterne zu diesem Sternhaufen. Die Sterndichte ist, verglichen mit anderen offenen Sternhaufen, sehr niedrig. Dies ist einer der Gründe, warum die Lebensdauer der Plejaden als Sternhaufen so gering ist (vgl. unten).
Lang belichtete Aufnahmen (und ebenso "rich field" Telekope von hinreichend guter Qualität, besonders gute Ferngläser) haben gezeigt, daß die Plejaden offenbar in einem nebelartigen Material eingebettet liegen. Die Plejaden Nebel leuchten in einem blauen Farbton, was darauf hinweist, dass es sich um Reflexionsnebel handelt, die das Licht der hellen Sterne in der Umgebung (oder in den Nebeln) reflektieren. Der hellste dieser Nebel - jener um den Stern Merope - wurde 1859 von einem Herrn namens Temple mit einem 4-inch Linsenteleskop entdeckt. Burnham behauptet, dass es der vollständige Name "Prof. W. Temple" und die Beobachtung am 19. Oktober in Venedig gewesen sei, während Kenneth Glyn Jones seinen Namen als "Ernst Tempel" und als Beobachtungsort die Wiener Sternwarte angibt; allerdings gibt er an einer anderern Stelle im gleichen Kapitel über die Plejaden, eine Seite vorher, Burnhams Geschichte wieder. Dass sich dieser Nebel bis zu Alcyone erstreckt, wurde 1875 entdeckt. Fünf Jahre später folgte die Entdeckung der Nebel um Electra, Celaeno und Taygeta. Die ganze Komplexität der Plejaden Nebel wurde von den ersten Astro-Kameras enthüllt, z.B. durch die Aufnahmen der Gebrüder Henry in Paris oder Isaac Roberts in England in den Jahren zwischen 1885 bis 1888.
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NGC 1432
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03:45,8
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+24:22
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Maia Nebel
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Henry
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NGC 1435
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03:46,1
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+23:47
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Merope Nebel
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Temple
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IC 349
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03:46,3
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+23:56
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Barnards Merope N
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Barnard
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Laut neueren Berechnungen, die von einem Team aus Genf, G. Meynet, J.-C. Mermilliod und A. Maeder, in Astron. Astrophys. Suppl. Ser. 98, 477-504, 1993, veröffentlicht worden sind, beträgt das Alter des Plejaden Haufens um die 100 Millionen Jahre. Das ist deutlich höher als das früher veröffentlichte "kanonische" Alter von 60-80 Millionen Jahre (z.B. im Sky Catalog 2000 steht ein Wert von 78 Million). Weiterhin wurde berechnet, dass die Plejaden eine zukünftige Lebenserwartung als Sternhaufen von lediglich 250 Millionen Jahren haben (Kenneth Glyn Jones); nach dieser Zeit werden sie sich als Einzelsterne (oder auch in Mehrfachsystemen) auf ihrem Orbit verteilt haben.
Einige der Plejadensterne weisen eine hohe Rotationsgeschwindigkeit auf, eine Eigenschaft, die man bei einer bestimmten Art von Hauptreihensternen findet; aufgrund dieser raschen Rotation müssen sie eher die Form eines (oblaten) Sphäroiden als die einer Kugel aufweisen. Das bekannteste Beispiel in diesem Haufen ist Pleione.
Cecilia Payne-Gaposhkin erwähnt, dass die Plejaden einige Weiße Zwergsterne enthalten. Diese Sterne warfen ein besonderes Problem in der Theorie der Sternentwicklung auf: Wie kann ein Weißer Stern in einem so jungen Haufen existieren ? Da es sich nicht nur um einen einzelnen Stern handelt, gilt als gesichert, dass diese Sterne zum ursprünglichen Haufen gehören und nicht alles Feldsterne sind, die vom den Sternhaufen eingefangen worden sind (ein Verfahren, das ohnehin in schwach gebundenen Sternhaufen nicht sehr effektiv funktioniert). Aus der Theorie der Sternentwicklung folgt, dass die Masse Weißer Zwerge nicht über die Grenze von etwa 1.4 Sonnenmassen liegen kann (die sog. Chandrasekhar Grenze), da sie sonst aufgrund ihrer Eigengravitation zu einem massiveren Objekt kollabieren würden. Allerdings entiwckeln sich Sterne mit so geringen Massen recht langsam, so dass es Milliarden Jahre (und nicht wie bei den Plejaden ein paar hundert Millionen) dauert, bis sie sich soweit entwickelt hätten.
Die einzig mögliche Erklärung scheint zu sein, dass diese Weißen Sterne einst massereich waren, so dass sie sich schnell entwickelten, jedoch aus irgendeinem Grund (wie starke Sternwinde, Masseverlust durch die Nachbarsterne oder schnelle Rotation) den größten Teil ihrer Masse eingebüßt haben. Es wäre möglich, dass sie als Folge davon einen weiteren beträchtlichen Prozentsatz ihrer Masse durch die Bildung eines Planetarischen Nebels verloren hätten. Wie dem auch sei, die Sterne, die letztendlich überblieben (die Kerne der früheren Sterne) müßen mit ihrer verbliebenenn Masse unter die Chandrasekhar Grenze gerutscht sein, so dass sie den stabilen Endzustand von Weißen Sternen erreichen konnten, die man heute beobachtet.
1995 haben neue Beobachtungen der Plejaden etliche Kandidaten eines exotischen Sterntyps, bzw. eines sterngleichen Körpers, der sogenannten Braunen Zwergen, ans Licht gebracht. Von diesen, bis dahin hyphothetischen Objekten glaubt man, dass ihre Masse zwischen der von Riesenplaneten (wie Jupiter) und kleinen Sterne liegt (die Theorie der Sternaufbaus deutet darauf hin, dass die kleinsten Sterne, d.h. Himmelskörper, die im Laufe ihres Lebens Energie durch Fusion erzeugen, mindestens um die 6 bis 7 Prozent des Sonnenmasse haben müssen - das ist das 60- bis 70-fache der Jupitermasse). In diesem Sinne sollte die Masse Brauner Zwerge etwa das 10- bis 60-fache der Jupitermasse betragen. Man nimmt an, dass sie im infraroten Bereich des Spektrums sichtbar sind, einen Durchmesser von der Größenordnung des Jupiter (143,000 km) und eine Dichte aufweisen, die das 10- bis 100-fache der Dichte des Jupiter beträgt, da ihre sehr viel höhere Gravitationswirkung sie stärker zusammenpresst.
Da die Plejaden nahe an der Ekliptik liegen (sie sind nur 4 Grad davon entfernt), finden häufiger Bedeckungen durch den Mond statt. Dies ist ein sehr ansprechendes Schauspiel, insbesondere für Amateure mit einer weniger teueren Austattung (man kann das auch mit dem bloßen Auge beobachten, aber selbst die kleinsten Ferngläser oder Teleskope erhöhen die Freude am Beobachten. Diese Ereignisse zeigen sehr schön den Zusammenhang der scheinbaren Größe des Mondes und des Sternhaufens: Burnham stellte dar, dass der Mond "in das Quadrat eingefügt werden könne, das von" Alcyone, Electra, Merope und Taygeta aufgespannt wird (Maia, und möglicherweise auch Asterope, ist in dieser Situation verdeckt). Im gleichen Sinne ergibt es ein sehenswertes Schauspiel, wenn Planeten den Plejaden nahe kommen (Venus, Mars und manchmal sogar Merkur durchqueren diesen Haufen). Dieses Scauspiel findet alle 18,6 Jahre über einen längeren Zeitraum statt. Eine neuerliche Serie hat 2005 begonnen und wird 2009 enden. In Mitteleuropa sind folgende Plejadenbedeckungen sichtbar:
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12. September 2006
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22:15 Uhr MESZ
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6. November 2006
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17:15 Uhr MEZ
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4. Dezember 2006
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05:00 Uhr MEZ
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27. Januar 2007
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18:15 Uhr MEZ
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24. Februar 2007
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00:45 Uhr MEZ
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7. August 2007
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01:30 Uhr MESZ
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28. Oktober 2007
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01:00 Uhr MESZ
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21. Dezember 2007
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22:45 Uhr MEZ
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12. März 2008
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19:15 Uhr MEZ
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23. August 2008
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ab Mitternacht mit Mondaufgang
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20. September 2008
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05:00 Uhr MESZ
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13. November 2008
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19:15 Uhr MEZ
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7. Januar 2009
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18:30 Uhr MEZ
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18. Juli 2009
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03:15 Uhr MESZ
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7. Oktober 2009
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23:45 Uhr MESZ, naher Vorbeigang
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29. Dezember 2009
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03:15 Uhr MEZ
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Danach müssen wir bis zum Jahr 2024 warten, bis der Mond wieder Kurs auf die Plejadensterne nimmt.
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