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 | M15 |
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Ort: Schwedt/Oder, Datum: 25.09.2006, ca. 21:59 Ortszeit
Meade 8" LX200GPS fokal mit Nikon D50,
1 Aufnahme; aufgenommen fokal mit Nikon D50; Belichtung 120s bei ISO 800; Bildqualität jpeg fine bei hoher Auflösung, Rauschunterdrückung; Aufnahmesteuerung mit Nikon Capture Control und Nikon Capture Edit; bearbeitet mit Astroworks (Flatfield subtrahiert), Paint Shop Pro (Histogramm angepasst, Gammakorrektur)
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Katalogbezeichnungen
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M 15 NGC 7078
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Rektaszension (2000)
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21h 30,0m
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Deklination (2000)
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+12° 10'
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Visuelle Helligkeit
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6,0 m
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Entfernung
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Scheinbarer Durchmesser
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12,3'
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Spektraltyp
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G4
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Anzahl veränderliche Sterne
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112
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M 15 wurde von Jean-Dominique Maraldi (Maraldi II, 1709-88) am 7.September entdeckt, als er den Kometen De Chéseaux suchte: Er beschrieb ihn als "ein nebliger Stern, ziemlich hell und zusammen gesetzt aus vielen einzelnen Sternen". Charles Messier katalogisierte ihn am 3.Juni 1764, und Johann Elert Bode konnte das nicht nachvollziehen und beschrieb ihn als einen "Nebel ohne Sterne". Sie blieb es schließlich Wilhelm Herschel 1783 überlassen, M 15 als einen großartigen Sternhaufen aufzulösen.
M 15 ist vielleicht der dichteste aller (Kugel-) Sternhaufen in unserer Galaxie. Das Hubble Space Telescope hat sein überaus dichtes Zentrum photographisch aufgelöst. Dieses Zentrum beherbergt höchstwahrscheinlich ein dichtes, supermassives Objekt, vergleichbar mit den supermassiven Objekten in galaktischen Kernen. Jenes in M 15 gehört zu den nächsten; es ist nur wenig weiter als das galaktische Zentrum entfernt. Deshalb ist er für uns auch besser zu beobachten, zumal der Sternhaufen erhbelich weniger von der dazwischen liegenden interstellaren Materie verdeckt wird. Obwohl die wahre Natur dieser Zentralobjekte uns noch immer unbekannt ist, glauben viele Wissenschaftler, daß diese Objekte gute Kandidaten für Schwarze Löcher sind.
Dieser Sternhaufen hat den dritten Platz bei der Anzahl der bekannten veränderlichen Sternen inne, gleich nach M3 und Omega Centauri; bisher ist eine Gesamtzahl von 112 Veränderlichen identifiziert worden. Einer der Veränderlichen ist offenbar ein Cepheide von Typ II (W Virginis Stern).
Weiter war M 15 der erste Kugelsternhaufen, in dem man einen planetarischen Nebel, Pease 1 bzw. K 648, identifizieren konnte.
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